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Autodidakt und Künstler Als Schauwerbegestalter erwarb Karlheinz Zeller die handwerklichen Grundlagen für sein weit gefächertes Spektrum an Ausdruckmöglichkeiten. Sich selbständig in viele neue Arbeitsfelder einzuarbeiten, verfeinerte diese Fähigkeiten noch. Sei es die grafische Gestaltung am Macintosh-Computer oder das eigenverantwortliche Erstellen und Durchführen von Werbekampagnen für das Kaufhaus, in dem er beschäftigt ist – das Finden ungewöhnlicher Lösungen für dabei auftretende Probleme förderte seine Kreativität. Mit einer weit gefassten Stilbreite von Art Deco bis Dalí nimmt Karlheinz Zeller immer wieder neue Herausforderungen an. Seien es kleinere Möbelstücke oder Leuchtobjekte – mit der Neugierde und Offenheit, die sein künstlerisches Schaffen prägen, geht er auch in der Raumgestaltung unbefangen seinen ganz eigenen Weg. Für seine Bilder bevorzugt er Acryl- und Ölfarben, für seine Skulpturen Holz und Sandstein. Bei beiden Arbeitsweisen sowohl warme, lebende als auch kalte, unbelebte Materialien. Ein bezeichnender Zug im Werk Karlheinz Zellers. Für ihn ist „die Natur das größte Vorbild in Sachen Kunst“. Weshalb er aus ihrer mannigfaltigen Fülle die Ideen bezieht, die er in seinen Kunstwerken zum Ausdruck bringt. Steht doch das Spannungsverhältnis Mensch - Natur im Fokus seines Schaffens. Diesem für ihn so reizvollen Thema nähert er sich aus immer neuen Perspektiven. Bei Auftragsarbeiten versucht er die Persönlichkeit des Porträtierten auf der Leinwand einzufangen. So erschafft Karlheinz Zeller aus Anekdoten und Fotos dieses Menschen eine pointierte Collage seines Charakters. Denn etwas Einzigartiges zu schaffen, „ist das, was mich antreibt“.
Karlheinz Zeller 2010 | ||||||||
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